Apple

Apple verkauft von allem weniger

Nachdem Microsoft und Alphabet (früher Google) ihre Quartalszahlen in den vergangenen Tagen veröffentlicht haben, zieht nun auch Apple nach und präsentiert seine Bilanzen für das abgelaufe zweite Quartal des Geschäftsjahres 2016.

Wie das Unternehmen aus Cupertino mitteilte, sind sowohl der Umsatz als auch der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Das kalifornische Unternehmen hat einen Nettogewinn von 10,516 Milliarden Dollar (2015: 13,569) bei 50,557 Milliarden Dollar (2015: 58,010) Umsatz erwirtschaftet, ein Minus von 13 Prozent – das erste Mal seit dem Jahr 2003. Und Apple erwartet  auch für das nächste Quartal niedrigere Einnahmen in Höhe von 15 Prozent.

Apple-Q22016

Umsätze im Detail (Bild: Apple)

Der Hauptgrund für die sinkenden Umsätze sind fallende Verkaufszahlen des früheren Kassenschlagers iPhone. Das erst kürzlich veröffentlichte iPhone SE konnte noch keinen Impuls setzen und wird bei den nächsten Quartalszahlen von Bedeutung sein. Die iPhoneverkäufe beliefen sich in den vergangenen drei Monaten auf insgesamt 51,2 Millionen Einheiten, zum Vergleich: im Vorjahreszeitraum verkaufte Apple noch 61,1 Millionen.

Aber auch Macs und iPads trugen zum Verlust bei. So fanden 10.3 Million iPads (2015: 12,6) und 4,03 Millionen Macs (2015: 4,56) einen neuen Besitzer.

Die Apple Watch wird wie gewohnt in dem Quartalsbericht gar nicht gesondert erwähnt. Apple Music hat nun 13 Million Bezahlabonnenten.

Mit den präsentierten Zahlen verfehlte Apple die Erwartungen der Analysten. Zwar wurde mit Umsatz- und Gewinnrückgang gerechnet, der Umfang des Rückgangs war aber größer als erwartet.  Die Börse reagierte mit hohen Verlusten. Der Aktienkurs fiel im nachbörslichen Handel deutlich unter die 100 US-Dollar Marke.

Quelle, Bild: AppleInc

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